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Bald da

Datenschutz

Datenschutzerklärung

Was GeoQuestly mit deinen Daten macht — auf dieser Website und in der App — geschrieben aus dem, was die Software tatsächlich tut.

Version 1.13 · 21. Oktober 2026

Inhalt

  1. Wer wir sind und worum es hier geht
  2. Für wen GeoQuestly ist
  3. Diese Website
  4. Dein Konto
  5. Menschen, Gruppen und Events
  6. Was du schreibst und teilst
  7. Standort
  8. Ankunfts- und Abfahrtsalarme
  9. Push-Mitteilungen
  10. KI in GeoQuestly
  11. KI-Apps, die du mit GeoQuestly verbindest
  12. Credits und In-App-Käufe
  13. Nutzungs- und Fehlerdaten in der App
  14. Karten und andere Dienste, die dein Gerät kontaktiert
  15. Wo deine Daten liegen und wer sie bearbeitet
  16. Wie lange etwas aufbewahrt wird
  17. Warum wir das bearbeiten dürfen
  18. Deine Rechte
  19. Welches Recht gilt, und wohin eine Beschwerde geht
  20. Sicherheit
  21. Änderungen dieser Erklärung

Wer wir sind und worum es hier geht

GeoQuestly ist eine ortsbezogene Social App der Mandrill Software GmbH. Diese Erklärung gilt für diese Website und für die GeoQuestly App, denn für dich sind sie ein Dienst.

Kurz gesagt: Das Teilen deines Standorts ist ausgeschaltet, bis du es einschaltest. Du entscheidest, wer dich sieht und wie genau, und du kannst jederzeit aufhören. Jemandem zu folgen ist nicht dasselbe, wie zu sehen, wo diese Person ist — das sind in GeoQuestly zwei verschiedene Dinge, und das war immer so.

Wir verkaufen keine Personendaten, wir schalten keine Werbung, und es gibt kein Tracking über andere Websites oder Apps hinweg. Alles Folgende wurde aus dem Quellcode und der Konfiguration des Produkts geschrieben und nicht daraus, was in einer Datenschutzerklärung üblicherweise steht.

Nutzungsbedingungen

Für wen GeoQuestly ist

GeoQuestly ist für Menschen ab 16 Jahren. Es ist nicht für Kinder gemacht, wir fragen kein Geburtsdatum ab und speichern keines, und wir bearbeiten wissentlich keine Daten von jüngeren Personen.

Die Nutzungsbedingungen nennen dasselbe Mindestalter als Voraussetzung für ein Konto. Wenn du glaubst, dass ein Konto einer Person unter 16 gehört, schreib uns — wir gehen dem nach.

Beim Erstellen deines Kontos bestätigst du in der App, dass du mindestens 16 Jahre alt bist und die Nutzungsbedingungen akzeptierst; ein Konto, das es schon gibt, bestätigt das einmal beim nächsten Start. Dazu halten wir nur fest, welche Fassung der Nutzungsbedingungen du bestätigt hast und wann — kein Alter und kein Geburtsdatum. Löschst du dein Konto, wird auch das gelöscht.

Diese Website

Die Website besteht aus vorab erzeugten Seiten, die ein Webserver ausliefert. Es gibt kein Konto, kein Kontaktformular, keine Kommentarfunktion und keinen Shop.

Sie setzt keine Cookies. Sie enthält keine Werbung und keine Social-Media-Buttons, und sie lädt weder Schriften noch Skripte noch Bilder von Dritten — alles kommt von derselben Adresse, die du gerade liest, auch die beiden weiter unten beschriebenen Dienste, welche die Website nur über diese Adresse erreicht.

Sie speichert höchstens zwei Dinge in deinem Browser, jedes erst, nachdem du selbst etwas gewählt hast:

  • geoquestly.locale, einen zweibuchstabigen Sprachcode wie «de», geschrieben, wenn du im Sprachmenü eine Sprache wählst, damit du sie nicht bei jedem Besuch neu wählen musst,
  • geoquestly.visitorCounting.v1, deine Antwort auf die Frage, ob wir deine Besuche zählen dürfen — «granted» oder «denied» — und das Datum dieser Antwort, geschrieben, wenn du antwortest; nach zwölf Monaten fragt die Seite erneut,
  • keines von beiden wird je an uns gesendet, und keines enthält irgendeine Kennung,
  • wenn du die Websitedaten in deinem Browser löschst, sind beide weg; die Seite folgt dann wieder der Sprache deines Browsers und stellt ihre Frage erneut.

Technische Verbindungsdaten — deine IP-Adresse, die Zeit, die angeforderte Seite — werden zwangsläufig von unserem Hosting-Anbieter verarbeitet, damit die Seite überhaupt bei dir ankommt. Wir haben für die Website keine Protokollierung aktiviert.

Seitenaufrufe zählen wir mit PostHog, einem Dienst für Produktanalyse, dessen Daten in Frankfurt (Deutschland) liegen. Solange du uns nicht erlaubst, deine Besuche zu zählen, enthält ein Seitenaufruf die Adresse der Seite ohne alles nach einem Fragezeichen, ihre Sprache und die Zeit — keinen Referrer, keine Bildschirmgrösse, keine Angaben zu Browser oder Gerät und keine Kennung von dir. Er erreicht PostHog über unseren eigenen Server, der weder deine IP-Adresse noch sonst etwas über deinen Browser weitergibt. Alle diese Seitenaufrufe tragen dieselbe feste Markierung; PostHog zählt sie deshalb als Seitenaufrufe, nie als Besucherinnen und Besucher.

Erlaubst du uns, deine Besuche zu zählen, erreichen deine Seitenaufrufe PostHog über einen zweiten Weg unseres eigenen Servers, der neben dem Seitenaufruf genau zwei Dinge weitergibt: deine IP-Adresse und die Angaben deines Browsers (User-Agent). PostHog verwendet sie zusammen mit der Adresse der Website und einem zufälligen, täglich wechselnden Wert nur, um daraus eine nicht umkehrbare Kennung zu bilden; diesen Wert löscht PostHog, sobald die Seitenaufrufe des Tages verarbeitet sind, und deine IP-Adresse speichert PostHog nicht. Es gibt weiterhin kein Cookie, und dafür wird nichts in deinem Browser gespeichert. Weil die Kennung jeden Tag wechselt, zählt jeder Tag als neuer Besuch. Ein so gezählter Seitenaufruf enthält ausserdem, woher dein Besuch kommt: nur die Domain der Seite, die auf unsere verlinkt hat (zum Beispiel news.example.ch — nie ihre vollständige Adresse), und, falls der Link sie enthielt, die drei Kampagnenwerte utm_source, utm_medium und utm_campaign. Ohne deine Erlaubnis wird nichts davon gesendet.

Wir fragen mit einer kleinen Leiste unten auf der Seite, und Zulassen ist genauso einfach wie Ablehnen. Deine Antwort wird in deinem Browser gespeichert (siehe oben). Du kannst sie jederzeit unter «Datenschutz-Einstellungen» unten auf jeder Seite ändern; die Änderung gilt ab dem nächsten Seitenaufruf.

Scheitert der Code der Website in deinem Browser, meldet sie den Fehler an Sentry, einen Dienst zur Fehlerüberwachung, dessen Daten ebenfalls in Frankfurt (Deutschland) liegen: den Fehler und die Stelle im Code, an der er auftrat, sowie die Adresse der Seite ohne alles nach einem Fragezeichen. Auch diese Meldung läuft über unseren eigenen Server und enthält — egal, wie du oben geantwortet hast — keine IP-Adresse, kein Cookie und nichts, was dich erkennbar macht.

PostHog bewahrt Seitenaufrufe im kostenlosen Tarif ein Jahr und in einem bezahlten Tarif sieben Jahre auf; eine kürzere Frist lässt sich nicht einstellen. Sentry bewahrt Fehlermeldungen im kostenlosen Tarif 30 Tage und in einem bezahlten Tarif 90 Tage auf. Keiner der beiden Dienste kann das Aufbewahrte einer Person zuordnen.

Dein Konto

Die Anmeldung läuft über Microsoft Entra External ID, einen Identitätsdienst von Microsoft. Deine Zugangsdaten werden dort verarbeitet; GeoQuestly sieht dein Passwort nie.

In der Datenbank von GeoQuestly steht zu deinem Konto Folgendes:

  • eine GeoQuestly Benutzer-ID, dein Anzeigename und dein Handle,
  • die Kennungen, die dein Konto mit dem Verzeichnis verbinden, das dich authentifiziert,
  • der Status deines Kontos und die Zeitpunkte seiner Änderungen — aktiviert, deaktiviert, Löschung verlangt,
  • deine Geräte: eine Installations-ID, die Plattform, ein optionaler Gerätename, die App-Version und wann das Gerät zuletzt gesehen wurde,
  • welche Fassung der Nutzungsbedingungen du bestätigt hast — mit deiner Bestätigung, mindestens 16 Jahre alt zu sein — und wann.

GeoQuestly speichert deine E-Mail-Adresse nicht. Sie liegt im Microsoft-Verzeichnis, das dich anmeldet; die App liest sie weder aus dem Anmelde-Token noch speichert sie sie.

Ein Profilbild, das du hochlädst, liegt in unserem Medienspeicher unter deiner Benutzer-ID und wird ersetzt oder entfernt, wenn du es änderst oder löschst.

Menschen, Gruppen und Events

GeoQuestly ist eine Social App, also hält sie die Verbindungen fest, die du darin knüpfst:

  • Freundschaften sowie gesendete und erhaltene Freundschaftsanfragen,
  • wem du folgst und wer dir folgt,
  • die Gruppen, in denen du bist, und deine Rolle darin,
  • Event-Einladungen und ob du sie angenommen hast.

Wer eine Gruppe, ein Event oder einen Beitrag sehen darf, ergibt sich aus dessen eigenen Einstellungen und daraus, ob du Mitglied bist — geprüft bei jeder Anfrage am aktuellen, verbindlichen Stand und nie an einer gemerkten Antwort.

Wer auf der Plattform die Rolle SuperAdmin hat, kann zur Moderation jede Gruppe und jedes Event sehen und verwalten — auch private und solche ohne eigene Mitgliedschaft: mit ihren Mitgliedern, Orten und Events, auch den versteckten. Dazu gehört, sie zu bearbeiten, Rollen zu ändern und sie zu löschen. Andere Rollen, auch Admin und Moderator, können das nicht. Jeder solche Eingriff wird intern festgehalten: was geändert oder gelöscht wurde, von wem und dass es als SuperAdmin geschah.

Was du schreibst und teilst

Beiträge, Chatnachrichten, Gruppenchats und die angehängten Medien werden gespeichert, damit die Menschen sie sehen können, für die sie bestimmt sind:

  • der Text von Beiträgen und Nachrichten,
  • Bilder und andere Medien, die du anhängst,
  • Reaktionen, Hashtags und Erwähnungen,
  • welche Unterhaltungen du gelesen hast.

Der Text von Chatnachrichten und Beiträgen wird dort, wo er gespeichert ist, verschlüsselt abgelegt und ist in der Datenbank selbst nicht lesbar.

Wenn du einem Beitrag oder einer Nachricht bewusst einen Ort anhängst, gehört dieser Ort zum Inhalt und ist für alle sichtbar, für die der Beitrag sichtbar ist. Das ist eine andere Entscheidung als das Teilen des Live-Standorts, um das es im nächsten Abschnitt geht.

Ein Video oder ein Dokument, das du anhängst, wird als die Datei gespeichert, die du gewählt hast: GeoQuestly wandelt sie nicht um, liest sie nicht und entfernt nichts daraus. Was die Datei in sich trägt – Ort und Zeit einer Videoaufnahme, der in einem Dokument gespeicherte Autorenname – gelangt deshalb mit ihr zu den Personen, denen du sie schickst. Bei einem Foto ist das anders: Es wird vor dem Hochladen auf deinem Gerät neu kodiert, wodurch solche Daten entfernt werden.

Einen eigenen Beitrag kannst du jederzeit löschen. Wer auf der Plattform die Rolle Moderator, Admin oder SuperAdmin hat, kann jeden Beitrag löschen; eine Rolle in einer Gruppe erlaubt das nicht. Eine Löschung entfernt den Text, die Bilder und Videos samt ihren gespeicherten Dateien, den angehängten Ort, die Reaktionen, Hashtags und Erwähnungen, und sie lässt sich nicht rückgängig machen. Antworten anderer Personen bleiben stehen, unter «Beitrag gelöscht». Jede Löschung wird intern festgehalten: wer gelöscht hat und ob es eine Moderation war.

In Chats sehen Mitglieder, ob und wann eine Nachricht, die sie geschickt haben, bei den anderen angekommen ist («Zugestellt») und ob und wann sie gelesen wurde («Gelesen») – im Einzelchat bei der anderen Person, im Gruppenchat bei den Mitgliedern, die sie erhalten haben. Dasselbe sehen die anderen bei den Nachrichten, die sie dir schicken. In den Einstellungen kannst du «Lesebestätigungen» ausschalten: Dann sieht niemand, wann du eine Nachricht gelesen hast, und du siehst es auch bei den anderen nicht; «Zugestellt» bleibt sichtbar. Wann genau eine Nachricht zugestellt oder gelesen wurde, bleibt gespeichert, solange der Chat besteht und du dazugehörst; es wird gelöscht, wenn du die Gruppe verlässt oder aus ihr entfernt wirst, wenn der Chat gelöscht wird und mit deinem Konto.

Standort

Das Teilen deines Standorts ist ausgeschaltet, bis du es einschaltest. Vorher wird nichts über deine Position geteilt, gespeichert oder jemandem angezeigt.

Wenn du es einschaltest, entscheidest du vier Dinge: ob überhaupt, wie lange, wer dich sehen darf — die Gruppen, die du auswählst, und deine Einstellungen für Freundinnen und Freunde — und wie genau, von deiner exakten Position über einen groben Bereich bis zu gar nichts.

Die Genauigkeit, die jemand tatsächlich erhält, ist die kleinste von drei Grenzen: wie genau dein Gerät messen durfte, welche Grenze du gesetzt hast, und wozu diese Person berechtigt ist. Eine empfangende Person kann sie nie erhöhen. Auch eine KI-App, welche die empfangende Person mit GeoQuestly verbunden hat, erhält deinen Standort nur so genau, wie du ihn mit dieser Person teilst (siehe «KI-Apps, die du mit GeoQuestly verbindest»).

Jemandem zu folgen heisst nicht, sehen zu können, wo diese Person ist. Das Teilen des Standorts ist eine eigene Entscheidung der Person, um deren Standort es geht, und Folgen war nie ein Teil davon.

Wenn du es erlaubst, kann die App auch dann Positionen empfangen, wenn sie im Hintergrund läuft oder dein Bildschirm aus ist. Genau das lässt geteilten Standort weiterlaufen, wenn du dein Telefon in die Tasche steckst, und sowohl iOS als auch Android zeigen dir, dass es geschieht. Du kannst die Berechtigung jederzeit in den Geräteeinstellungen zurückziehen, und du kannst das Teilen in der App ausschalten, ohne die Berechtigung anzurühren.

Solange du teilst, gibt es Folgendes:

  • deine aktuelle geteilte Position, in einem kurzlebigen Zwischenspeicher, der nach rund 30 Minuten verfällt und von jeder neuen Position ersetzt wird,
  • einen Fixpunkt deiner letzten geteilten Position auf deinem Freigabe-Datensatz, höchstens alle paar Minuten geschrieben, damit Empfangende auch dann etwas sehen, wenn der Zwischenspeicher verloren geht,
  • das Publikum und die Dauer, die du gewählt hast,
  • ob die App gerade offen ist — das verfällt kurz danach von selbst,
  • ob du dich gerade bewegst; das ist ein kurzlebiger Zustand und keine Route.

GeoQuestly führt keinen Standortverlauf. Es gibt keine Spur, keine Tabelle vergangener Positionen und keine Aufzeichnung darüber, wo du gewesen bist — es gibt deine letzte Position, solange du teilst, und der Fixpunkt trägt den Zeitpunkt seiner tatsächlichen Messung, sodass eine zwanzig Minuten alte Position das auch sagt, statt so zu tun, als wäre sie aktuell.

Wenn du das Teilen ausschaltest oder die gewählte Dauer abläuft, werden der Schalter, das Publikum und der gespeicherte Fixpunkt in einem einzigen Schritt gemeinsam gelöscht, und die kurzlebige Kopie verfällt von selbst.

Solange du teilst, behält dein Telefon selbst höchstens EINE Position, die uns noch nicht erreicht hat — die neueste —, damit ein Moment ohne Empfang dich nicht verliert. Sie liegt nur auf deinem Gerät, sie ist niemals eine Route, jede neuere Position ersetzt sie, und sie wird gelöscht, sobald du das Teilen ausschaltest. Daran ändert sich nichts an dem, was wir speichern: weiterhin nur deine letzte Position.

Die Route, die deine Karte gerade zeigt, bleibt, bis du sie schliesst oder eine neue Route sie ersetzt — auch wenn du die App schliesst. Sie wird nur auf deinem Gerät gespeichert und gehört zu deinem Konto: Wenn du dich abmeldest oder das Konto wechselst, wird sie entfernt, und ein anderes Konto auf demselben Telefon sieht sie nicht. An die Server von GeoQuestly wird sie nie geschickt; dorthin gehen Start und Ziel nur, wenn du eine Route berechnest oder neu berechnest. Es ist immer nur diese eine Route, kein Verlauf deiner Wege.

Ankunfts- und Abfahrtsalarme

Ein Ort in GeoQuestly kann jemanden benachrichtigen, wenn eine Person dort ankommt oder ihn verlässt. Es gibt zwei Arten: einen Alarm, den die Verantwortlichen einer Gruppe für diese Gruppe einrichten, und einen persönlichen Ortsalarm, den du für dich selbst setzt.

Beide werden aus einer Position berechnet, die du ohnehin schon teilst. Es gibt keine separate Ortung, keine zweite Berechtigung und keine zusätzliche Erhebung: Wenn du deinen Standort mit der betreffenden Gruppe oder Person nicht teilst, wird nichts ausgewertet. Das Teilen ist die Erlaubnis.

Ein Gruppenalarm benachrichtigt die Personen, welche die Konfiguration der Gruppe nennt; ein persönlicher Alarm benachrichtigt nur dich. Die Aufzeichnungen der Ankünfte und Abfahrten werden befristet aufbewahrt — derzeit sieben Tage — und danach automatisch entfernt.

Push-Mitteilungen

Wenn du Mitteilungen erlaubst, gibt dein Gerät der App eine Zustelladresse dafür. Wir speichern:

  • das von Apple oder Google ausgestellte Push-Token, das eine Zustelladresse ist und sich mit der Zeit ändert,
  • eine Installations-ID, die Plattform und die App-Sprache, damit die Mitteilung in der richtigen Sprache auf dem richtigen Gerät ankommt,
  • wann das Gerät zuletzt gesehen wurde.

Die Zustellung läuft über Azure Notification Hubs, die Mitteilungen an Apple oder Google zur Auslieferung an dein Gerät weitergeben. Wer eine Mitteilung erhält, wird im Moment des Sendens aus unserer eigenen Datenbank ermittelt und nie vom Mitteilungsdienst. Eine Mitteilung sagt der App, wo sie nachschauen soll; die App lädt den Inhalt danach selbst, mit deiner Sitzung und deinen Berechtigungen.

KI in GeoQuestly

GeoQuestly hat KI-Funktionen, die jede Person mit einem Konto nutzen kann: Sie entwerfen eine Gruppe oder die Events eines Programms, antworten im Gruppenchat, wenn jemand @geoquestly schreibt, schlagen den Admins und Moderatoren einer Gruppe unter «Mit KI bearbeiten» Änderungen vor und zeichnen ein Bild nach einer Beschreibung. Jede Anfrage startet eine Person, und sie kostet diese Person Credits (siehe «Credits und In-App-Käufe»).

Die Anfrage geht an Anthropic oder an OpenAI in den Vereinigten Staaten, ein Bild immer an OpenAI. Welcher Anbieter und welches Modell antworten, legt GeoQuestly fest, nicht die Person, die fragt. An den Anbieter geht dabei:

  • für einen Entwurf: der geschriebene Auftrag, die genannte Region, die Sprache und ein allfällig angehängtes Dokument — ein PDF, ein Bild, eine Seite,
  • für @geoquestly im Gruppenchat: die Frage; Name und Beschreibung der Gruppe, bis zu 40 ihrer Orte und bis zu 20 ihrer Events — keine verborgenen Orte und keine Überraschung vor ihrer Enthüllung; die letzten zwölf Nachrichten des Chats, nur ihr Text, jede mit dem Anzeigenamen der Person, die sie geschrieben hat; und, nur solange die fragende Person ihren Standort teilt und er höchstens eine Stunde alt ist, die Gegend, in der sie gerade ist — ein Bereich von rund 350 Metern, nie ihre genaue Position,
  • für «Mit KI bearbeiten»: dasselbe, aber ohne Chatnachrichten und ohne Namen,
  • für ein Bild: die Beschreibung, sonst nichts.

Nicht dabei sind Kontodaten, Handles, Mitgliederlisten, Anhänge und die Position von jemand anderem. Wer in einem Gruppenchat schreibt, sollte wissen: Fragt jemand dort @geoquestly, gehen die letzten Nachrichten mit den Anzeigenamen mit. Die Anfrage kann eine Websuche enthalten, die der Anbieter durchführt. Vorgeschlagene Orte prüft GeoQuestly danach selbst gegen Kartendatenquellen, und Wege berechnet es mit OpenRouteService; dorthin gehen Namen und Lage von Orten, nichts über dich.

Die KI übernimmt nichts von selbst. Einen Entwurf öffnet ein Mensch im normalen Editor und entscheidet, was gespeichert wird; einen Vorschlag aus dem Chat oder aus «Mit KI bearbeiten» übernimmt ein Admin oder Moderator der Gruppe, Namen und Beschreibung der Gruppe nur ein Admin. Die Antwort im Gruppenchat ist eine Nachricht, die alle Mitglieder lesen; sie wird wie jede Chatnachricht verschlüsselt gespeichert und bleibt, solange der Chat besteht.

Was jemand der KI geschrieben hat — einen Auftrag, eine Frage, die Beschreibung eines Bildes — und was sie geantwortet oder vorgeschlagen hat, bewahrt GeoQuestly als Aufzeichnung der Anfrage auf, mit Anbieter, Modell und Verbrauch. Sie wird gelöscht, wenn du dein Konto löschst oder wenn die Gruppe gelöscht wird, zu der sie gehört. Was du in den KI-Vorschlag einer anderen Person geschrieben hast, bleibt dort stehen, wie deine Nachrichten in einem Gruppenchat — einer gelöschten Person zugeordnet.

Angehängte Dokumente werden automatisch entfernt, wenn sie nicht verwendet werden — derzeit nach 48 Stunden, bei einer Anfrage ohne Entwurf nach 6 Stunden — und mit dem Konto. Entwürfe bleiben, auch gespeichert oder verworfen, bis du dein Konto löschst oder die Gruppe gelöscht wird, die aus einem Entwurf entstanden ist oder für die er gemacht wurde; nur einen Event-Entwurf, den du verwirfst, löscht GeoQuestly sofort. Ein gezeichnetes Bild, das nicht verwendet wird, bleibt 24 Stunden. Eine KI-App, die du selbst mit deinem Konto verbindest, ist etwas anderes — was sie lesen kann, beschreibt der nächste Abschnitt.

KI-Apps, die du mit GeoQuestly verbindest

Du kannst eine KI-App, die du selbst nutzt — zum Beispiel Claude von Anthropic (die Claude-App oder Claude Code) oder ChatGPT von OpenAI —, mit deinem GeoQuestly-Konto verbinden. Dazu meldest du dich in der KI-App mit deinem GeoQuestly-Konto an: Die Anmeldung verbindet sie, und GeoQuestly fragt dich nicht noch gesondert nach einer Erlaubnis. Danach kann sie in GeoQuestly lesen und handeln, wenn du sie darum bittest — als du, mit genau deinen Rechten in der App und nicht mehr. Solange du keine verbindest, geschieht nichts davon.

Lesen kann sie, was du in der App siehst:

  • dein Profil, deine Freundinnen und Freunde und eure Freundschaftsanfragen, deine Gruppen mit ihren Mitgliedern, Einladungen und Orten, Events (eine Überraschung bleibt eine Überraschung), Beiträge und deine Chats mit ihren Nachrichten, sowie alle, die du über Namen oder Handle suchst — mit Namen und Handle, wie die Suche der App sie zeigt,
  • wo deine Freundinnen und Freunde sind — nur wenn und nur so genau, wie sie ihren Standort mit dir teilen: exakt oder als grober Bereich, mit dem Zeitpunkt der letzten Aktualisierung und der Adresse daneben,
  • ob deine Freundinnen und Freunde online oder unterwegs sind — so, wie jede und jeder es unter «Wer deinen Status sieht» sichtbar macht, auch wenn sie ihren Standort nicht mit dir teilen: Der Status sagt nichts darüber, wo jemand ist,
  • die Positionen, die in eine Gruppe geteilt werden, in der du Mitglied bist, und deine eigene geteilte Position.

Tun kann sie, wenn du sie darum bittest, was du auch in der App tun kannst: Einladungen und Freundschaftsanfragen beantworten, Nachrichten in Gruppen und an Freundinnen und Freunde schicken, Beiträge schreiben, Events in deinen Gruppen erstellen, Gruppen erstellen und ihnen beitreten und deine Standortfreigabe ändern — nach den Regeln der App, und die anderen sehen es so, wie wenn du es in der App getan hättest. Bilder, Videos und Dokumente, Bearbeiten und Löschen sowie die Verwaltung gibt es dort nicht. Eine Nachricht an @geoquestly, die eine KI-App für dich schickt, startet GeoQuestly KI nicht und kostet keine Credits.

Was die KI-App so liest, erhält ihr Anbieter — für Claude Anthropic, für ChatGPT OpenAI, beide in den Vereinigten Staaten —, und er bearbeitet es nach den Bedingungen, die du mit ihm vereinbart hast, und kann es nach diesen Bedingungen aufbewahren. Darauf hat GeoQuestly keinen Einfluss, und was du in GeoQuestly löschst, löscht nicht, was der Anbieter schon erhalten hat. Das geschieht auf deine Anweisung: GeoQuestly schickt einer KI-App von sich aus nichts, und ihr Anbieter bearbeitet die Daten nicht in unserem Auftrag. Du kannst die Verbindung jederzeit in den Einstellungen der KI-App trennen. GeoQuestly bietet diese beiden KI-Apps an. Verbindest du stattdessen ein anderes Werkzeug auf deinem eigenen Computer — zum Beispiel VS Code —, ist es dein eigenes Werkzeug: Was es liest, geht dorthin, wohin du es schicken lässt.

Wenn du deinen Standort mit einer Freundin oder einem Freund teilst: Hat diese Person eine KI-App verbunden, kann die KI-App deinen Standort genau so lesen, wie du ihn mit dieser Person teilst — exakt, wenn du exakt teilst, sonst nur den groben Bereich —, und er erreicht dann den Anbieter dieser KI-App. Mehr nicht, und nichts, was du dieser Person nicht zeigst. Dasselbe gilt für Beiträge und Nachrichten, die du anderen zeigst oder schreibst: Ihre KI-App liest, was sie sehen. Wer dich sieht und wie genau, entscheidest weiterhin du, und das Ausschalten der Freigabe gilt für eine KI-App ab ihrer nächsten Anfrage.

Der Server, über den KI-Apps verbunden sind, speichert nichts Eigenes: Was eine KI-App für dich schreibt, wird gespeichert wie in der App. Er protokolliert, welche Funktion wann aufgerufen wurde, mit welchem Ergebnis und wie lange sie dauerte, unter einer gekürzten Prüfsumme deiner Konto-ID — ohne Inhalte, ohne Nachrichtentexte, ohne Koordinaten und ohne Adressen.

Credits und In-App-Käufe

GeoQuestly rechnet einige kostenpflichtige Funktionen — der Assistent ist die erste — in Credits ab. Credits sind GeoQuestly-eigene Einheiten: Sie sind kein Geld, haben keinen Geldwert, sind nicht übertragbar und werden nicht ausbezahlt. Was GeoQuestly darüber speichert, ist ein Saldo und ein Journal jeder Änderung daran — Credits hinzugefügt, verwendet, angepasst oder zurückgenommen — unter deiner Benutzer-ID, mit Betrag, Art der Änderung und Datum. Bei einem kostenpflichtigen Lauf des Assistenten hält das Journal zusätzlich fest, welche Preisregel galt und aus welchen Nutzungszahlen die Belastung berechnet wurde; nie den Auftrag, das Dokument oder die Antwort.

Credits können in der App gekauft werden. Ein Kauf erfolgt über den App Store von Apple auf einem iPhone oder iPad oder über Google Play auf einem Android-Gerät, zu den Bedingungen dieses Stores und mit der Zahlungsmethode, die du dort hinterlegt hast. GeoQuestly sieht weder deine Karte noch deine Rechnungsadresse oder deine Quittung und legt in der App keinen Preis fest: Der Preis, den du siehst, ist der des Stores für dein Land.

Zwischen dem Store und GeoQuestly wird bei einem Kauf Folgendes ausgetauscht:

  • ein zufälliges Kennzeichen, das GeoQuestly deinem Konto zuordnet und beim Kauf an den Store übergibt, damit der Store GeoQuestly mitteilen kann, zu welchem Konto ein Kauf gehört, ohne dass eine der beiden Seiten dich benennt,
  • die Kennung des Stores für die Transaktion, das gekaufte Produkt, dessen Zustand — bezahlt, ausstehend, erstattet — und der vom Store signierte Nachweis des Kaufs, den GeoQuestly bei den Servern des Stores prüft, bevor Credits hinzugefügt werden,
  • bei einem Kauf über Google Play das von Google ausgestellte Kauf-Token, das GeoQuestly verschlüsselt speichert und nur verwendet, um Google erneut nach diesem Kauf zu fragen,
  • die späteren Mitteilungen des Stores zu diesem Kauf — eine Erstattung, ein Widerruf, eine Testnachricht,
  • was GeoQuestly behält: die Transaktionskennung, das Produkt, die gutgeschriebenen Credits, den Zustand und die Daten der einzelnen Schritte,
  • sonst nichts: kein Name, keine E-Mail-Adresse, keine Apple-ID und kein Google-Konto, keine Zahlungsdaten.

Credits werden erst hinzugefügt, nachdem der Store den Kauf gegenüber den Servern von GeoQuestly bestätigt hat. Wird die App dazwischen geschlossen oder ist sie offline, geht der Kauf nicht verloren: Er wird beim nächsten Start der App abgeschlossen. Erstattet oder widerruft der Store einen Kauf, werden alle gutgeschriebenen Credits — oder bei einer Teilerstattung der entsprechende Anteil, gemäss der vom Store bestätigten Erstattungsentscheidung — zurückgenommen, auch wenn du einen Teil davon bereits verwendet hast; dein Saldo kann dann negativ sein, und kostenpflichtige Funktionen bleiben nicht verfügbar, bis er wieder positiv ist. Hebt der Store diese Erstattung später wieder auf, stellt GeoQuestly die dafür zurückgenommenen Credits wieder her.

Der Datensatz eines Kaufs und seiner Erstattung ist unser Buchhaltungsbeleg eines Verkaufs. Er wird so lange aufbewahrt, wie das Rechnungslegungsrecht es von uns verlangt — länger, als dein Konto bestehen mag —, und er überdauert die Löschung deines Kontos unter dem Platzhalter, der deinen Benutzerdatensatz ersetzt. Verbleibende Credits werden bei der Löschung eines Kontos nicht ausbezahlt.

Für den Kauf selbst sind Apple und Google von uns unabhängig: Was sie mit deiner Zahlung und deinem Store-Konto tun, regeln ihre eigenen Datenschutzerklärungen. Die Server von GeoQuestly kontaktieren sie, um einen Kauf zu prüfen und ihn bei Google Play als geliefert zu markieren; diese Anfragen enthalten die Transaktionskennung, das Produkt und — bei Google — das Kauf-Token, nie etwas über dich.

Nutzungs- und Fehlerdaten in der App

Damit wir sehen, welche Teile von GeoQuestly tatsächlich genutzt werden, und beheben können, was nicht funktioniert, sendet die App zwei Arten von Daten: Nutzungsereignisse an PostHog und Fehlermeldungen an Sentry. Die Daten beider Dienste liegen in Frankfurt (Deutschland).

Ob dieses Gerät sie sendet, entscheidest du unter Einstellungen → Rechtliches → «Nutzungs- und Fehlerdaten senden». Der Schalter ist nach der Installation eingeschaltet und gilt nur für dieses Gerät. Ausgeschaltet sendet die App von hier weder Nutzungsereignisse noch Fehlermeldungen — und es wird auch nichts gesammelt, um es später nachzuliefern.

Was gesendet wird und was nie:

  • ein Nutzungsereignis ist der Name einer Aktion aus einer festen Liste im Code der App — zum Beispiel, dass die App geöffnet, ein Bildschirm angezeigt, eine Gruppe erstellt oder eine Nachricht gesendet wurde — mit höchstens ein paar groben Angaben dazu, etwa der Art der Nachricht (Text, Bild, Video), dem Schritt eines Assistenten oder der Grössenklasse eines Credit-Pakets. Nichts wird aufgezeichnet, indem beobachtet wird, wohin du tippst,
  • jeder Bildschirm wird mit seiner Route ohne jede ID benannt — dass eine Gruppenseite geöffnet wurde, nie welche Gruppe,
  • jedes Ereignis enthält zudem die App-Version, die Plattform (Android, iOS oder Web) und die GeoQuestly-Plattform, mit der die App verbunden ist, dazu eine zufällige Kennung dieser Installation und, sobald du angemeldet bist, das unten beschriebene Pseudonym deines Kontos,
  • eine Fehlermeldung enthält den Fehler und die Stelle im Code, an der er auftrat, App-Version und Plattform sowie die Bildschirme und Anfragen unmittelbar davor — benannt mit ihrer Route ohne jede ID, eine Anfrage nur mit Methode und Ergebnis,
  • nie: deinen Standort oder etwas daraus Abgeleitetes, den Inhalt von Nachrichten, Beiträgen, Gruppen, Events, Orten, Kommentaren oder KI-Anfragen und -Antworten, Namen, Benutzernamen oder E-Mail-Adressen, die IDs von Gruppen, Events, Orten, Chats oder Personen, deine IP-Adresse und keinerlei Aufzeichnung des Bildschirms,
  • in der Web-App erreichen beide PostHog und Sentry über unseren eigenen Server, der deine IP-Adresse nicht weitergibt; die iOS- und die Android-App senden direkt, und beide Dienste sind so eingestellt, dass sie die IP-Adresse des Geräts nicht speichern.

Das Pseudonym berechnet unser Server mit einem geheimen Schlüssel aus deiner Benutzer-ID und kürzt es auf 32 Zeichen. So können wir zählen, wie viele Menschen eine Funktion nutzen, ohne zu wissen, wer sie sind. PostHog und Sentry können es nicht in dein Konto zurückverwandeln, und wir führen keine Liste, welche die beiden verknüpft: Ist dein Konto gelöscht, verbindet nichts mehr das Pseudonym mit dir.

Fehlermeldungen unserer eigenen Server gehören zum Betrieb des Dienstes und hängen nicht vom Schalter ab: Scheitert etwas auf dem Server, gehen der Fehler und die Protokollzeilen des Servers an Sentry, auf dieselbe Weise bereinigt — kein Standort, keine Inhalte, keine Namen oder E-Mail-Adressen, keine IDs, keine IP-Adresse, kein Inhalt, Header oder Cookie einer Anfrage — und höchstens mit dem Pseudonym des Kontos, das die Anfrage gestellt hat.

PostHog bewahrt Nutzungsereignisse im kostenlosen Tarif ein Jahr und in einem bezahlten Tarif sieben Jahre auf; eine kürzere Frist lässt sich nicht einstellen. Sentry bewahrt Fehlermeldungen im kostenlosen Tarif 30 Tage und in einem bezahlten Tarif 90 Tage auf, Protokollzeilen der Server 30 Tage.

Wenn du dich abmeldest, auf eine andere Plattform wechselst oder dein Konto löschst, vergisst die App das Pseudonym und beginnt mit einer neuen zufälligen Kennung.

Karten und andere Dienste, die dein Gerät kontaktiert

Eine Karte wird aus Kacheln gezeichnet, die andere Organisationen veröffentlichen, und dein Gerät holt sie direkt bei diesen Organisationen. So funktionieren Karten, und es bedeutet, dass diese Organisationen die Anfrage sehen:

  • Basiskarten von OpenFreeMap, swisstopo (in der Schweiz), Esri und OpenStreetMap (die Karte «Klassisch»),
  • die optionalen Schweizer Zusatzebenen — swisstopo und geo.admin.ch, die Bundesämter für Umwelt und Strassen, MeteoSchweiz, Basel-Stadt, Basel-Landschaft und geodienste.ch —, die ausgeschaltet sind, bis du sie einschaltest,
  • GIPHY, wenn du im Chat oder in einem Beitrag die GIF-Auswahl öffnest. GIPHY verlangt, dass Apps direkt anfragen, und erlaubt uns nicht, das für dich zu übernehmen,
  • was all diese sehen können, ist das, was jede Webanfrage zeigt: deine IP-Adresse, was du angefragt hast, und die technischen Angaben deines Geräts.

Andere Abfragen laufen auf den Servern von GeoQuestly statt auf deinem Gerät, sodass du diese Anbieter nicht kontaktierst und deine IP-Adresse sie nicht erreicht: die Suche nach Orten und Adressen (Photon), die Berechnung von Routen (OpenRouteService), die Planung von Verbindungen mit dem öffentlichen Verkehr (opentransportdata.swiss), die Adresse, die neben einer Position angezeigt wird (in der Schweiz swisstopo, sonst Nominatim), die Prüfung der vom KI-Assistenten vorgeschlagenen Orte (Nominatim, Overpass) und das Finden von Bildern zu Orten (Wikimedia Commons).

Die Adresse neben einer Position — bei einem Ort, einem Event, einer geteilten Position oder einem verschobenen Start oder Ziel einer Route — holt der Server von GeoQuestly. Für eine Position in der Schweiz oder nahe der Schweizer Grenze fragt er zuerst die Geodienste des Bundes (geo.admin.ch, betrieben vom Bundesamt für Landestopografie swisstopo): die nächste amtliche Gebäudeadresse im Umkreis von 50 Metern, sonst die Gemeinde und den Kanton. Anderswo, und wenn die Geodienste des Bundes dort keine Schweizer Adresse kennen, nicht rechtzeitig antworten oder ihr Anfragekontingent ausgeschöpft ist, fragt er Nominatim, den Adressdienst von OpenStreetMap. Dein Telefon kontaktiert keinen dieser Dienste, und deine IP-Adresse erreicht sie nicht. Die Anfrage enthält nur die auf rund 11 Meter gerundeten Koordinaten — bei Nominatim zudem die Sprache der Antwort —, nichts über dich. Die Antwort speichert der Server von GeoQuestly 24 Stunden lang, abgelegt unter diesen gerundeten Koordinaten und ohne Bezug zu einer Person.

Alle diese Organisationen sind von uns unabhängig; für das, was sie mit einer erhaltenen Anfrage tun, gelten ihre eigenen Bedingungen und Datenschutzerklärungen.

Wenn du eine optionale Zusatzebene ausschaltest, hören ihre Anfragen auf, und wenn du die GIF-Auswahl nicht öffnest, geht gar keine Anfrage an GIPHY.

Wo deine Daten liegen und wer sie bearbeitet

GeoQuestly läuft auf Microsoft Azure. Verantwortlich für deine Daten bleibt die Mandrill Software GmbH; Azure bearbeitet sie in unserem Auftrag und zu keinem eigenen Zweck.

Wo die Teile des Dienstes laufen:

  • die Anwendungsdatenbank mit Konto, Inhalten und Freigabeeinstellungen — Schweiz (Switzerland North),
  • der Zwischenspeicher und die Echtzeitverbindung, welche die Karte lebendig hält — Schweiz (Switzerland North),
  • der Medienspeicher für Bilder und Anhänge — Schweiz (Switzerland North),
  • die Zustellung von Mitteilungen — Schweiz (Switzerland West) und von dort an Apple oder Google,
  • die Anmeldung über Microsoft Entra External ID — das Verzeichnis ist für die Schweiz registriert, und Microsoft hält dessen Identitätsdaten in seiner europäischen Region,
  • Nutzungsereignisse und die Fehlermeldungen von App und Website — PostHog und Sentry, Daten in Frankfurt (Deutschland).

Manche Daten verlassen zwangsläufig die Schweiz: an Apple und Google, wenn eine Mitteilung an dein Gerät zugestellt wird oder wenn du über ihre Stores Credits kaufst, an den KI-Anbieter, wenn jemand eine KI-Funktion nutzt, an den Anbieter einer KI-App — zum Beispiel Anthropic oder OpenAI —, wenn eine KI-App, die du — oder jemand, mit dem du etwas teilst — verbunden hat, für diese Person liest, an die Karten- und GIF-Anbieter, die dein eigenes Gerät kontaktiert, und innerhalb der europäischen Infrastruktur von Microsoft, wenn du dich anmeldest. Für Nutzungs- und Fehlerdaten sind die Dienstleister zudem zwei US-Unternehmen, PostHog, Inc. und Functional Software, Inc. (Sentry): Ihre Daten für GeoQuestly liegen in Frankfurt, können aber aus den Vereinigten Staaten zugänglich sein. Dafür stützen sich beide in ihren Verträgen über die Auftragsbearbeitung auf das Swiss–U.S. Data Privacy Framework und auf die an das Schweizer Recht angepassten Standardvertragsklauseln der EU.

Die Schweiz anerkennt die Staaten der EU und des EWR als Staaten mit einem angemessenen Datenschutzniveau, und seit dem 15. September 2024 auch die Vereinigten Staaten für Unternehmen, die nach dem Swiss–U.S. Data Privacy Framework zertifiziert sind.

Wenn du wissen möchtest, welche Garantie für eine bestimmte Bekanntgabe gilt, frag uns, und wir sagen es dir.

Wie lange etwas aufbewahrt wird

Daten werden so lange aufbewahrt, wie sie einen Zweck haben, und nicht länger:

  • Konto, Profil und Einstellungen: solange dein Konto besteht. Beiträge, Nachrichten, Gruppen und Events: bis sie gelöscht werden — und die Seite zur Kontolöschung sagt, was mit Inhalten geschieht, die du anderen geschrieben hast, wenn das Konto selbst geht,
  • deine geteilte Position: die kurzlebige Kopie verfällt nach rund 30 Minuten, und der Fixpunkt wird in dem Moment gelöscht, in dem du aufhörst zu teilen,
  • ob die App offen ist: wenige Minuten, nachdem sie das nicht mehr meldet,
  • von Ortsalarmen aufgezeichnete Ankünfte und Abfahrten: derzeit sieben Tage,
  • Dokumente, die an einen KI-Entwurf angehängt wurden: 48 Stunden, wenn sie nie verwendet werden, 6 Stunden bei einem Lauf ohne Entwurf,
  • dein Credit-Saldo und -Journal sowie der Datensatz jedes Kaufs und seiner Erstattung: Kaufdatensätze so lange, wie das Rechnungslegungsrecht es verlangt, und alle über die Löschung deines Kontos hinaus, unter dem Platzhalter, der es ersetzt,
  • Nutzungsereignisse bei PostHog: im kostenlosen Tarif ein Jahr, in einem bezahlten Tarif sieben Jahre — das Pseudonym darin lässt sich nach der Löschung deines Kontos nicht mehr mit dir verbinden,
  • Fehlermeldungen bei Sentry: im kostenlosen Tarif 30 Tage, in einem bezahlten Tarif 90 Tage; Protokollzeilen der Server bei Sentry: 30 Tage,
  • was jemand der KI geschrieben und was sie geantwortet hat: bis das Konto oder die Gruppe gelöscht wird; ein Entwurf, auch gespeichert oder verworfen: bis das Konto gelöscht wird oder die Gruppe, die aus ihm entstanden ist oder für die er gemacht wurde — ein verworfener Event-Entwurf wird sofort gelöscht; ein gezeichnetes Bild, das nicht verwendet wird: 24 Stunden.

Alles, was oben nicht genannt ist, bleibt so lange, wie es dem in dieser Erklärung beschriebenen Zweck dient, und wird entfernt, wenn du dein Konto löschst.

Warum wir das bearbeiten dürfen

Alles oben Beschriebene wird aus einem von wenigen Gründen bearbeitet, und es lohnt sich zu sagen, welcher wofür gilt — nicht zuletzt, weil der Grund bestimmt, was du dagegen tun kannst.

Der Reihe nach, für das, was GeoQuestly hält:

  • dein Konto, dein Profil und die sozialen Funktionen, die du nutzt — Freundschaften, Follows, Gruppen, Events, Beiträge und Chats — werden bearbeitet, um dir den Dienst zu erbringen, den du verlangt hast. Ohne sie gibt es kein Produkt zu liefern.
  • die Anmeldung aus demselben Grund: ein Konto, in das du nicht mehr hineinkommst, ist keines.
  • dein Standort und die daraus abgeleiteten Ankunfts- und Abfahrtsalarme beruhen auf deiner eigenen Entscheidung. Du triffst sie jedes Mal, wenn du die Freigabe einschaltest, du wählst Empfängerkreis und Genauigkeit, und du nimmst sie zurück, indem du die Freigabe ausschaltest.
  • Push-Mitteilungen beruhen auf der Erlaubnis, die du deinem Gerät gegeben hast und die dir dein Gerät auch wieder zurücknehmen lässt.
  • die KI-Funktionen laufen, weil eine Person sie startet, und werden bearbeitet, um ihr den Dienst zu erbringen, den sie verlangt hat. Was dabei von anderen mitgeht — bei einer Frage im Gruppenchat die letzten Nachrichten mit den Anzeigenamen ihrer Verfasser —, bearbeiten wir in unserem berechtigten Interesse, dass die KI die Unterhaltung versteht, in der sie gefragt wird. Wir haben es gegen das Interesse der Mitglieder abgewogen: nur Text, nur die letzten zwölf Nachrichten, nur Anzeigenamen, keine Anhänge und keine Positionen.
  • der Kauf von Credits sowie die Lieferung, Wiederherstellung und Rückabwicklung eines Kaufs werden verarbeitet, um den Kauf zu erfüllen, den du getätigt hast, und um den Buchhaltungsbeleg zu führen, den das Gesetz von einem Verkäufer verlangt.
  • GeoQuestly am Laufen, sicher und frei von Missbrauch zu halten — schlechte Anfragen abzuweisen, Konten zu schützen, den Dienst stabil zu halten — ist unser eigenes berechtigtes Interesse am Betrieb, und wir haben es gegen deines abgewogen.
  • Nutzungsereignisse und Fehlermeldungen der App, Seitenaufrufe, die ohne deine Einwilligung gezählt werden, und die Fehlermeldungen der Website beruhen auf unserem berechtigten Interesse, zu wissen, welche Teile von GeoQuestly genutzt werden, und zu beheben, was nicht funktioniert. Wir haben es gegen deines abgewogen: Niemand wird dadurch identifiziert, nichts von deinen Inhalten oder deinem Standort steckt darin, und in der App kannst du jederzeit und für jedes Gerät mit dem Schalter in den Einstellungen widersprechen. Das Zählen deiner Besuche auf der Website beruht auf deiner Einwilligung, die du unter «Datenschutz-Einstellungen» unten auf jeder Seite gibst oder zurückziehst.
  • was eine KI-App liest und tut, die du verbunden hast, bearbeiten wir auf deine Anweisung, um dir den Dienst auf dem Weg zu erbringen, den du gewählt hast. Was andere mit dir teilen, liest deine KI-App nur so, wie sie es mit dir teilen, und diese Erklärung sagt ihnen das.

Wo eine Bearbeitung auf einer Entscheidung von dir beruht, ist die Rücknahme ein Schalter und kein Gesuch: Standortfreigabe ausschalten, die Mitteilungserlaubnis in den Geräteeinstellungen entziehen, das Konto löschen. Nichts davon muss über uns laufen.

Wo sie auf unserem eigenen Interesse am Funktionieren des Dienstes beruht, steckt darin keine Werbung, kein Profiling, kein Scoring und kein Bild, das von dir aufgebaut wird. Wenn du einer bestimmten Bearbeitung trotzdem widersprechen willst, sag es uns — wir schauen sie uns einzeln an.

Deine Rechte

Nach schweizerischem Datenschutzrecht kannst du von uns kostenlos Folgendes verlangen:

  • Auskunft: die Bestätigung, ob wir Daten über dich bearbeiten, und eine Kopie davon,
  • Berichtigung unrichtiger Daten,
  • Löschung deines Kontos und der dazugehörigen Daten,
  • Widerspruch gegen eine bestimmte Bearbeitung oder Widerruf einer erteilten Erlaubnis — das Ausschalten der Standortfreigabe ist genau das,
  • in bestimmten Fällen die Herausgabe der von dir bereitgestellten Daten in einem gängigen maschinenlesbaren Format.
  • die Einschränkung einer bestimmten Bearbeitung, solange eine Meinungsverschiedenheit darüber geklärt wird.

Vieles davon kannst du selbst tun, ohne jemanden zu fragen: dein Profil bearbeiten, eigene Beiträge und Chatnachrichten löschen, eine Gruppe verlassen, das Teilen des Standorts ausschalten und dein Konto in der App unter «Konto» endgültig löschen. Wenn du die App nicht mehr installiert hast, erklärt die Seite zur Kontolöschung, wie du es stattdessen bei uns verlangst.

Für alles, was die App nicht kann — eine Auskunft, eine Berichtigung, die wir für dich vornehmen müssen —, schreib uns. Wir müssen dich unter Umständen zuerst bitten, dich auszuweisen, denn deine Daten der falschen Person zu geben wäre der schlimmere Fehler.

Anfragen erreichen uns unter der untenstehenden Datenschutzadresse oder per Post an die Mandrill Software GmbH unter der im Impressum genannten Adresse.

Kontakt Datenschutz
info@mandrill.software

Konto löschen

Welches Recht gilt, und wohin eine Beschwerde geht

Die Mandrill Software GmbH ist ein Schweizer Unternehmen, GeoQuestly läuft auf Infrastruktur in der Schweiz, und diese Erklärung ist nach schweizerischem Datenschutzrecht verfasst — dem Bundesgesetz über den Datenschutz.

Aufsichtsbehörde ist der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB), Feldeggweg 1, 3003 Bern. Wenn du findest, dass wir mit deinen Daten falsch umgehen, sag es zuerst uns — wir bringen es lieber in Ordnung, als darüber zu streiten —, aber du kannst es jederzeit dem EDÖB melden, und nichts hier verlangt, dass du vorher zu uns kommst.

GeoQuestly erscheint zuerst in der Schweiz. Diese Erklärung wurde so geschrieben, dass sie die Angaben, welche die europäische Datenschutz-Grundverordnung verlangt, bereits enthält. Sollten wir GeoQuestly später Menschen in der EU oder im EWR anbieten, ergänzen wir die verbleibenden EU-spezifischen Teile — darunter die Vertretung in der Union, die ein Unternehmen ausserhalb davon benennen muss — vorher und nicht nachträglich.

Wo immer du bist: Es sind die oben beschriebenen Rechte, nach denen wir handeln. Wir fragen nicht nach deinem Land, bevor wir eine Frage zu deinen eigenen Daten beantworten.

Sicherheit

Die Massnahmen, die hier am meisten zählen, auf einem Niveau, das sich öffentlich sinnvoll nennen lässt:

  • alles zwischen deinem Gerät und unseren Servern läuft über verschlüsselte Verbindungen,
  • der Inhalt von Nachrichten und Beiträgen wird dort, wo er gespeichert ist, zusätzlich verschlüsselt,
  • ob jemand etwas sehen darf, wird bei jeder einzelnen Anfrage aus der massgebenden Datenbank entschieden und nie aus einer zwischengespeicherten Antwort, die veraltet sein könnte,
  • die Anmeldung übernimmt der Identitätsdienst von Microsoft, dein Passwort erreicht GeoQuestly also nie.

Kein System ist vollkommen sicher, und wir behaupten das auch nicht. Kommt es zu einer Verletzung der Datensicherheit, die voraussichtlich zu einem hohen Risiko für deine Persönlichkeit oder deine Grundrechte führt, melden wir sie so rasch als möglich dem Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten und informieren dich, wo das Gesetz es verlangt oder wo es dir hilft, dich zu schützen.

Änderungen dieser Erklärung

GeoQuestly wird aktiv weiterentwickelt, also ändert sich diese Erklärung mit dem Produkt. Die aktuelle Fassung ist immer die auf dieser Seite.

Version und Datum oben sagen, wann sie zuletzt geändert wurde. Auf eine Änderung, die wesentlich beeinflusst, wie deine Daten verwendet werden, weisen wir in der App hin, statt sie hier zum Entdecken liegen zu lassen.

GeoQuestlyEin Produkt von Mandrill Software
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Karten in den App-Bildern: OpenFreeMap © OpenMapTiles Data from OpenStreetMap · © swisstopo · © FEDRO + canton